Unsere Projekte
Müllzwerge zu Gast an der Eichendorff-Schule
Um das schulische Müllkonzept zu erweitern und zu verbessern hatte die Eichendorffschule in Hof das Theaterstück „BärohneArm und die sieben Müllzwerge eingeladen. Das Theaterstück wird vom Abfallzweckverband seit Oktober 2011 für Schulen kostenfrei angeboten. Im Auftrag des AZV führen Schauspieler des Theaters Hof das Stück an Grundschulen in Stadt und Landkreis Hof auf.
Mit dem Theaterstück will der AZV die Kinder für Abfallvermeidung, Abfallsortierung und –verwertung sowie für einen bewussten Umgang mit Ressourcen sensibilisieren. Verständnis für ökologische Zusammenhänge und starke Impulse zum eigenen verantwortungsvollen Handeln stehen im Mittelpunkt dieses spannenden und witzigen Theaterstückes für Kinder. Das Theaterprojekt soll dazu beitragen, das Konsumverhalten der Kinder in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern.
Inhaltlich geht es um das Mädchen Lisa und Ihren Freund und Begleiter BärOhneArm, die sich aufmachen um herauszufinden, wo der gesamte Müll herkommt und wie sie ihr geliebtes Märchenland retten können.
Dabei begegnen sie verschiedenen Märchenfiguren: Der Pechmarie, die täglich neue Sachen kauft und die anderen wegwirft. Rapunzel, die keine Ahnung hat, was Müll eigentlich ist. Dem Wolf aus dem „Rotkäppchen“, der sich nicht mehr verstecken kann, da es keine Wälder mehr gibt. Diese wurden alle für die Papierherstellung abgeholzt. Er schlingt den Abfall hinunter und bekommt Verstopfung, Übelkeit und Durchfall. Den sieben Müllzwergen, die wissen, dass Wertstoffe zu wertvoll sind, um sie einfach wegzuwerfen.
Lisa, die ihren BärohneArm erst für einen neuen, schönen Bär wegwirft, erkennt nach und nach den eigentlichen Wert ihres geliebten Bären. So bekommt der Bär am Ende sogar einen neuen Arm. Auf ihrem Weg finden Lisa und ihr Bär Möglichkeiten, den Müll im Märchenland zu vermeiden und zu sortieren.
Um die vom Theaterstück ausgehenden Signale hinsichtlich Empfindungen, Emotionen, Wertevorstellungen und Verhaltensänderungen mit den Kindern zu bearbeiten, hat die Eichendorffschule die vom AZV geforderte Vor- und Nacharbeit in die gesamte Schulwoche eingebunden.
Frau Popp-Köhler von der Abfallberatung des AZV besuchte acht Klassen und erklärte mit der Mülltonne Max warum die Trennung der Wertstoffe nach Papier, Restmüll, Leichtstoffen und Biomüll so wichtig ist. Danach durften die Schüler und Schülerinnen ganz praktisch selbst Müll sortieren. Dabei wurde auch ein Augenmerk auf bestimmte Wertstoffe bzw. Problemabfälle gelegt, die nicht so einfach einzuordnen sind, wie zum Beispiel Energiesparlampen, Batterien, halbvolle Spraydosen und kaputte CDs.
Diese Vorkenntnisse der Kinder waren die Voraussetzung dafür, dass die Abfalltrennung in der Schule auf die Sammlung von Leichtstoffen und Biomüll erweitert werden konnte. Hierfür wurden eigens neue Behälter angeschafft und mit den Wertstoffaufklebern des AZV versehen.
Nunmehr werden folgende Abfälle getrennt gesammelt: Restmüll, Biomüll, Papier und Leichtstoffe.
Weiterhin wurden in den einzelnen Klassen je nach Altersstufe der Kinder Gespräche über das Theaterstück geführt, Fragen zum Text beantwortet, das Lied aus dem Theaterstück erlernt und Bilder zum Stück gemalt.
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Die Aufführung des Theaterstückes in ihrer Turnhalle hat den Kindern sehr gut gefallen und sie fanden das Stück lustig. Ihnen wurde aber gleichzeitig klar verdeutlicht, dass es wichtig und richtig ist, mit Müll bewusst umzugehen und ihn zu trennen.
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Papier, Papier und noch mal Papier!
Im Rahmen des Projekts „Klasse!-Kids“ erkundete die Klasse 4a der Eichendorffschule Hof das Druckzentrum der Frankenpost.
Waldemar Bärwald holte uns am Eingang des Druckzentrums ab und führte uns zuerst in den Konferenzraum der Frankenpost. Dort erfuhren wir in einem kurzen Film allerlei Wissenswertes rund um die Entstehung einer Tageszeitung, dass die Frankenpost 1945 gegründet wurde und zu dieser Zeit gerade mal 20 Pfennig kostete. Die Frankenpost wird inzwischen täglich von etwa 180.000 Bürgern gelesen.
Jeden Tag um 10.00 Uhr ist Redaktionskonferenz. Danach beginnt man mit der Arbeit an der Zeitung für den Folgetag. Die einzelnen Seiten einer Zeitung werden zunächst am Computer erstellt. Inhaltlich müssen die Seiten bis 18.00 Uhr fertig gestaltet sein, damit dann alle Daten vom PC auf Druckplatten übertragen werden können. Diese Druckplatten bestehen aus Edelmetall, lassen sich nur einmal verwenden und sind sehr lichtempfindlich. Um 22.00 Uhr beginnt schließlich der Druck und jede Nacht um 3.34 Uhr verlässt die letzte Zeitung die Druckmaschine. 60.000 Zeitungsausgaben werden in der Nacht hergestellt, wobei die ersten 1000 Zeitungen wegen schlechter Druckqualität über ein Förderband in einem Container entsorgt werden. In einer Woche verbraucht die Frankenpost übrigens 1000 Liter Schwarzfarbe und 1400 Liter Buntfarbe (rot, gelb und blau) und bedruckt 129 Tonnen Papier. Im Papierlager konnten wir uns von der riesigen Menge Papier selbst ein Bild machen. Papier, Papier und noch mal Papier! Bis zu 6m hoch werden die Papierrollen dort gestapelt. Eine Papierrolle kostet ungefähr 800 € und wiegt 1,4 Tonnen, was in etwa so schwer ist wie ein Auto. Auf einer solchen Rolle befinden sich 23 km Papier. Würde man also das Papier abrollen, könnten wir auf diesem Papierweg vom Druckzentrum in der Schaumbergstraße bis nach Naila laufen. Bei der Papierlagerung wird darauf geachtet, dass in der Halle eine Raumtemperatur von 20°C vorherrscht und die Luftfeuchtigkeit 50% beträgt. Damit der Temperaturunterschied nicht zu groß ist, müssen Papierrollen, die im Winter angeliefert werden, in einem Vorraum erst zwei Tage zwischengelagert werden.
Nach der Besichtigung des Papierlagers ging es in die Produktionshalle. Hier konnten wir die riesengroße Druckmaschine bewundern, die in einer Stunde 32.500 Zeitungen drucken kann. Nicht nur die Länge der Maschine (30 m) und ihre Geschwindigkeit (36km/h) haben uns beeindruckt, sondern auch, wie schnell es gehen kann, dass der Druckablauf für einige Zeit unterbrochen werden muss. Wir waren nämlich bei einem Papierriss live dabei und mussten dann 10 Minuten warten, bis der Druck wieder aufgenommen werden konnte und die fertigen Zeitungen über Schienen und Bahnen bis zum Packtisch transportiert werden konnten.
Am Ende unseres Unterrichtsganges kamen wir zu dem Entschluss: Ein interessanter und beeindruckender Schulvormittag, bei dem wir hautnah erfahren durften, wie zeitaufwendig es doch ist, eine Zeitung zu produzieren.
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Auf dem Weg zum Theresienstein |
Wir sehen einem Förster bei der Arbeit zu: "Baum fällt!"
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Wie alt war der Baum? |
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| Wir durften sogar Erinnerungen mitnehmen! | Der Förster erklärt uns, wie man kleine Bäume pflanzen muss. | |
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DANN DURFTEN WIR SELBER RAN !!!
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| Jetzt muss der Wald nur noch erlegt ... ähm ... gepflegt werden.
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| GESCHAFFT !!!
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Bei einem gemeinsamen Ausflug zum Edeka-Markt Korb erfuhren die Erstklässer der Eichendorff-Schule, dass man viel tun kann, um gesund zu bleiben. Wichtig ist dabei auch das gesunde Essen. "Welches Obst und welches Gemüse kennst du denn?" Bei einem gemeinsamen Ratespiel mit der Diätassistentin Anita Beckstein, konnten die Schüler ihr Wissen zeigen, aber auch Neues erfahren. Zum Beispiel, dass man von den Süßigkeiten pro Tag nur ungefähr eine Handvoll essen sollte oder auch, dass man Butter ganz einfach selber herstellen kann - mit einem Schraubglas, Sahne und ganz viel Muskelkraft.
Ist dies einmal geschafft, schmeckt das selbst belegte Brot noch einmal so gut!!!
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Katastrophe in Japan wird zum Projekt in der Eichendorffschule
„Was ist denn überhaupt ein AKW?“, „Muss ich jetzt Angst haben?“, „Kommt das bis zu uns?“, „Reaktor, Kernschmelze, radioaktive Strahlung – was bedeutet das?“, „Wie entsteht ein Tsunami?“ Solche die Ängste und Neugierde der Kinder widerspiegelnde Fragen waren in den Tagen nach dem schweren Unglück in Japan zu oft zu hören, als dass man tatenlos hätte darüber hinweg sehen können. Kurzer Hand beschlossen die Klassenlehrerinnen Kathrin Selbmann und Katrin Schmidt mit ihren 3. und 4. Klassen dieses brandaktuelle Thema aufzuarbeiten. Dies geschah zunächst in Form einer täglichen Berichterstattung, eines Tagebucheintrages (Fukushima-Protokoll) und einer Auflistung der wesentlichen Ereignisse auf selbst erstellten Plakaten. So entstand in der Aula der Eichendorffschule der erste Teil einer kleinen Ausstellung, der sich v. a. mit dem Land Japan und einer Übersicht über die jüngsten Ereignisse dort befasst. Daraus entwickelte sich schließlich eine Informationswand zu den wichtigsten Fragen rund um die Atomkraft. Die kleinen Experten der 3. und 4. Klassen stellten anschaulich Wissenswertes zu den Themen „Erdbeben & Tsunami“, „Radioaktivität“, „Atomkraft in Japan“, „Deutschland hilft“, „Ausbreitung der radioaktiven Teilchen“ und „Kernschmelze“ für ihre Mitschüler auf Plakaten aus. Nun sprang der Funke auch auf andere Klassen über, denn spannender und aktueller kann Unterricht schließlich nicht sein. Die 2. Klasse von Herrn Peter Wöhner gestaltete in Gemeinschaftsarbeit die Japan-Fahne. Die Erstklässler von Anja Kruse verfassten japanische Gedichte (Haikus) und die Parallelklasse von Mandy Reim bastelte für das Hanami-Fest Blüten aus Krepppapier. Die Blüten schmücken inzwischen mit vielen Hoffnungsblättern, die mit Wünschen für die Menschen in Japan versehen sind, einen kleinen Mandelbaum in der Aula. Auch der Religionslehrer der Dritt- und Viertklässler, Pfarrer Herwig Dinter, schloss sich dem Projekt an und gestaltete mit den Kindern eine besinnliche Japan-Andacht.
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Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts besuchten die Kinder der Klasse 3b zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Selbmann die Hofer Feuerwehr. Angefangen bei der Einsatzzentrale bis hin zu den verschiedensten Fahrzeugen, konnten die Schüler viel Einsicht in die Arbeit und die Aufgaben der Helfer gewinnen.
Besonders beeindruckend war natürlich das "Innenleben" eines Feuerwehrautos - wann kann man so etwas schon einmal aus der Nähe anschauen!
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Passend zur Vorweihnachtszeit durften die 1., 3. und 4. Klassen den Schauspieler Peter Kampschulte in ihren Klassenzimmern begrüßen. Mit seinen ausgewählten Weihnachtsgeschichten zog er die Kinder in seinen Bann, so dass diese gar nicht genug bekommen konnten und sich für jede weitere Geschichte begeisterten.
So verging die Zeit wie im Fluge.
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Wie in jedem Jahr besuchte uns auch heuer wieder die Zahnärztin. Nachdem wir einiges Wissenswertes über unsere Zähne erfahren haben, durfte natürlich auch das gemeinsame Zähneputzen nach der Methode K-A-I nicht fehlen!
Na, wer weiß, was damit gemeint ist? (Lösung: nehcälfnennI - nehcälfneßuA - nehcälfuaK)
