Interkultureller Dialog

Interkultureller Dialog

Ein besonderer Besuch

In den ersten beiden Stunden bekamen wir Besuch von vier Personen. Zwei von ihnen waren Flüchtlinge, die anderen beiden waren Mitarbeiter der Diakonie. Sie erzählten uns von ihrer Reise nach Europa. Als Jugendliche mussten sie vor dem Krieg aus ihrer Heimat fliehen. Die Reise dauerte über ein Jahr und war sehr gefährlich und beschwerlich. Sie kostete fast 4000 € und sie konnten kaum etwas mitnehmen. Seit drei Jahren leben sie in Hof, die Familie ist im Krisengebiet zurückgeblieben. Sie geben sich größte Mühe sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Nelli, 4b

Eine spannende Begegnung

Heute hatten wir, die Klasse 4b der Eichendorff Schule einen sehr interessanten Besuch. Bei uns waren drei junge Flüchtlinge und zwei Frauen der Diakonie Hof. Zuerst stellten sie sich vor. Danach erzählten sie uns ihre Geschichten. Sie zeigten auch einen Film über die Flucht. Der eine junge Mann kommt aus Eritrea. Der Weg von dort nach Deutschland dauerte insgesamt dreizehn Monate. Er zeigte uns auf dem Overheadprojektor, wo das Land Eritrea liegt, nämlich in Afrika. Er erzählte uns von seinem sehr langen und schwierigen Weg. Er durfte nur seinen kleinen Rucksack mitnehmen. Das war alles, das er von seinem Heimatland mitnahm. Wir spielten ein Spiel dazu. Die Frau der Diakonie hatte einen kleinen Koffer dabei und gab jedem von uns ein Stück Papier. Wir sollten in kurzer Zeit drei Dinge aufschreiben, die wir auf einer Flucht mitgenommen hätten. Ich habe geschrieben: Essen, Trinken, eine Decke und ein Kuscheltier. Es wurde allen sofort klar, wie wenig es ist. Sie mussten sehr viel zurücklassen. Sie hatten ganz wenig Zeit um sich zu entscheiden. In dem Land herrschte Krieg. Sogar die Kinder in unserem Alter mussten zum Militär gehen und für das Land kämpfen. Deswegen flüchtete der Junge über das Meer in einem kleinen Boot nach Italien und später nach Deutschland. Der zweite Flüchtling erzählte uns seine traurige Familiengeschichte. Er verlor seine Mutter und einen seiner Brüder im Krieg. Ich hatte großes Mitleid mit ihm. Am Ende habe ich mich so gefreut, dass es den jungen Männern jetzt gut geht und sie sich hier wohlfühlen. Deutschland ist zum Glück ein friedliches Land, in dem wir alle keine Angst haben müssen.

Sophia, 4b

Menschen laufen für Menschen

Menschen laufen für Menschen

Einmal im Jahr veranstaltet der Rotary Club Hof-Bayerisches Vogtland einen Benefizlauf. Dieses Jahr meldete sich auch die Eichendorff-Grundschule an. Ursprünglich wollten 84 Kinder an den Start gehen. Leider hat uns ein kurzfristiger Wintereinbruch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch waren 45 mutige, tapfere und sportliche Kinder am Start und liefen im Rahmen eines Stundenlaufs Runde um Runde. Trotz der eisigen Temperaturen und des Schneefalls wurde ihnen so dennoch schnell warm. Tapfer hielten alle durch!

Stolz auf die Kinder und die Eltern, die ihre Kinder nicht nur zum Lauf gebracht, sondern auch angefeuert haben, nahm Frau von Rücker am Ende den Preis für die Schule mit den meisten Teilnehmern entgegen: die Eichendorff-Grundschule bekommt eine Woche das Roller Kids Mobil.

DANKE an alle tapferen Läufer und Läuferinnen (Kinder und Eltern), alle unterstützenden Eltern, alle anfeuernden und betreuenden Kolleginnen, dem Veranstalter und den Sponsoren!

Gemeinsames Aufwärmen vor dem Lauf